Was zeichnet mein Guiding aus?

Bei mir gelten uneingeschränkt die Prämissen, der "Kunde ist König" und "geht nicht, gibt es nicht". Gerne bin ich bereit individuelle Absprachen im Vorhinein eines Guidings durchzuführen. Das sind die Besonderheiten meines Angebotes:

  • Variable Gewässerwahl: Ich habe kein festes Stammgewässer. Ich angle dort, wo es gerade beisst. Von der Elbe bis zur Ostsee, über die Mecklenburgische Seenplatte nach Rügen sind alle Gewässer interessant - vom Meliorationsgraben, zum Großsee bis zur Ostsee. Je nach gewünschtem Guiding wird das Gewässer gewählt. Saisonale Unterschiede werden dabei berücksichtigt. Frühzeitig kann eine Tour an einem Gewässer, zum Beispiel während Ihres Familienurlaubes gebucht werden. Der geografische Fokus liegt allerdings im Südwesten Mecklenburgs. Bei Anreisestrecken > 100 Kilometer sind nur Mehrtagestouren möglich. Eine Terminübersicht finden sie hier.
  • Eigene individuelle Seekarten: Ich habe eine große Datenbank mit Tiefendaten, aus den ich mir individuelle Gewässerkarten erstellt habe. Die Informationstiefe geht weit über die allseits verfügbaren kommerziellen Karten hinaus. Das ist ein entscheidender Vorteil um sofort an einem Gewässer erfolgreich zu sein.
  • Angelkarten: Nichts ist nerviger als sich vor dem Guiding an unbekannter Stelle noch schnell die Angelkarten organisieren zu müssen oder sich über gesetzliche Auflagen auf einem fremdem Gewässer zu informieren. Daher erledige ich das für Sie. Sie müssen mir im Vorhinein nur Ihre Daten/Dokumente übermitteln. Karten für Küsten- und Binnengewässern sind übrigens in Mecklenburg-Vorpommern online buchbar.
  • Fliegenfischen: Haben Sie schon einmal vom Boot mit der Fliege geangelt? Gerne führe ich mit Ihnen ein "Fly-only"-Guiding (maximal 1 Gast auf dem Boot) durch. Erleben Sie hierbei die völlig neuen Möglichkeiten.
  • Einweisung in das pelagische Vertikalangeln: Die bisherigen Artikel in diversen einschlägigen Magazinen haben mich nicht vom Hocker gehauen. Kein Artikel hat erklärt, wie das pelagische Freiwasserangeln en detail funktioniert. Ich erkläre Ihnen sehr gerne live wie eine Sichel gefunden wird, wie man Sicheln unterscheidet, wie auch mit einfachen Echoloten ohne SideScan durch Schatteninterpretation Fische genau gespottet werden, wie schließlich die Sichel angeparkt wird und abschließend wie welcher Köder präsentiert wird.
  • Guiding am Hausgewässer: Gerne besuche ich Sie an Ihrem Hausgewässer auf Ihrem Boot und wir wenden die modernen Methoden an und können Ihr Gerät optimieren (Tackle, Echolot, Rutenhalter,etc.).
  • Englischkenntnisse: For foreign customers I can easily switch to english.

Guidingtouren

Mein Tourenangebot ist vielseitig. Primär biete ich Touren vom Boot aus an. Alternativ können wir auch gerne vom Land fischen, z.B. Watfischen auf Meerforellen oder an der Elbe von Buhne zu Buhne. Im Falle von Wetterbedingungen, welche eine risikofreie Ausfahrt nicht gewährleisten, können Sie entweder die gebuchte Tour stornieren oder alternativ von Land aus mit mir losziehen. Im Folgenden möchte ich Ihnen einige Touren vorstellen. Das Einfache für Sie ist, dass die Preise für alle Touren identisch sind.

 

BigBait auf Großhecht: Wir werden primär mit großen Ködern ab 25cm oder großen Fliegen fischen. Unser Ziel sind die großen Muttis jenseits der Metermarke. Deshalb angeln wir auch an besonderen Stellen, die zwar weniger Bisse provozieren, aber "wenn es knallt, dann knallt es richtig". Die beste Zeit dazu ist kurz vor der Laichzeit, wenn sich die Großhechte an bestimmten Stellen konzentrieren. Dann haben wir kurze, aber sehr intensive Beißphasen. Aber auch ab Spätsommer, haben wir bis in den Winter hinein, solange die Gewässer eisfrei sind, sehr gute Chancen. Es gibt einen Zeitpunkt im Jahr, meistens im Oktober, da wechselt die Präferenz populationsübergreifend und kollektiv auf große Beute. Große Fische lassen sich aber das ganze Jahr über mit großen Ködern fangen. Was soll eine Meterhecht auch mit einem Stichling anfangen, wenn eine fette Brasse vorbeischwimmt? Gerne zeige ich Ihnen auch wie man erfolgreich in der Elbe mit großen Ködern punktet. Ich habe in diesem Bereich langjährige Erfahrung und helfe Ihnen gerne Ihr Gerät auf 100% zu bringen. Sofern wir im Freiwasser fischen, ist auch immer mit kapitalen Zandern als Beifang zu rechnen. Wir werden keine Massenfänge mit 20 oder mehr Fischen am Tag verzeichnen, dafür haben Sie aber die realistische Chance Ihren PB auf ungeahnte Höhen zu schrauben.

Fliegenfischen: Ich habe 2015 mit dem Fliegenfischen auf Hecht und Meerforelle begonnen und möchte am liebsten nichts anderes mehr machen. Das Fliegenfischen vom Boot bietet völlig neue Perspektiven, welche jenseits des Aktionsradius des Watanglers liegen. Eine Schnurkorb ist eine Grundvoraussetzung. Wir fischen vom verankerten oder driftenden Boot zwischen einem halben Meter und 60 Meter Wassertiefe. Die sehr großen Streamer reizen die großen Hechte ebenso wie BigBaits.

Trolling: Wir schleppen mit 4-10 Ruten an Planerbords auf Hecht, Meerforelle, Dorsch oder Lachs, vorausgesetzt es ist an diesem Gewässer erlaubt. Sofern Sie es wünschen können Sie sich gerne am Setup (Auslegen und Köderwahl) der Ruten beteiligen. Wir wechseln uns mit dem Drillen ab. Die Reihenfolge bestimmt das Los-Verfahren. Die Fische werden bei langsamer Fahrt gedrillt, damit nicht alle anderen Ruten reingeholt werden müssen. Es ist immer mir Mehrfachdrills zu rechnen. Ein Double-Hook ist eher die Regel als die Ausnahme. Wir schleppen mit Wobblern, Gummifischen oder großen Blinkern. Beim Freiwasserschleppen auf Hecht liegt die Durchschnittsgröße weit über 80cm. Die gute Zeit beginnt im Juni und endet im späten Oktober. Unter Beachtung der 1km Schutzzone sind fette Heringsfresser und gute Portionsdorsche ab dem 15.12. eines jeden Jahres nach der Schonzeit in der Ostsee fast garantiert. Die Zeit geht bis zum Eintreffen der nervigen Hornhechte Mitte Mai. Somit gibt es im Laufe eines Jahres immer gute Trolling-Möglichkeiten. Nebenbei bietet das Schleppen auch für Kinder eine sehr gute Möglichkeit große Fische zu drillen. Denn die sonst oft mangelnde Bissverwertung funktioniert hier quasi automatisch.

Pelagisch: Das pelagische Vertikalangeln ist eine neue und moderne Technik. Dabei wird der Fisch über das Echolot gefunden. Anschließend wird das Boot über den Fisch geparkt, was sich bei Wind und Strömung als äußerst schwierig erweisen kann. Dann wird der Köder heruntergelassen und ein paar Meter, je nach Präferenz und Gewässer, über dem Fisch gestoppt. Entweder es passiert nichts oder es kommt zu einer Reaktion. Das kann entweder das Flüchten des Fisches oder das Aufsteigen zum Köder sein. In wenigen Fällen packt der Fisch dann zu und es kommt zu einem brutalen Freiwasserbiss. In der Regel sind Hecht dabei deutlich unvorsichtiger als Zander. Das Warten auf die Reaktion bzw. den Biss ist ein purer Adrenalinkick, denn man kann alles live und direkt auf dem Echolot beobachten. Diese Technik ist übrigens auch mit günstigen Echoloten praktikabel, Geräte von weit über 1000 Euro werden nicht zwangsläufig benötigt.

Allround: Neben meinen Standardguidings biete ich noch weitere interessante Touren an. Wir angeln mit der gesamten Köderpalette und verschiedenen Techniken auf verschiedene Zielfische:

  • Dorsch vom Kleinboot
  • Watangeln auf Meerforelle
  • Frequenzfischen auf Hecht
  • Herings- und Hornhechtangeln