Die Sprungschicht

Die Sprungschicht, aber was ist eigentlich die Sprungschicht? Während der Sommerzirkulation bildet sich eine warme Schicht in großen Seen im Oberflächenwasser aus. Das geschieht in Mecklenburg in etwa ab Mai. Je mehr das Gewässer einer Badewanne gleicht, desto schneller geschieht dies. Die Sprungschicht ist in etwa bei 10-15 lokalisiert. In kleinen Tümpeln auch flacher, was deutlich bei einer Kerze (gerader Sprung von 3m Turm) an den kalten Füßen erkennbar ist. Sie ist auch deutlich auf dem Echolot erkennbar und darf dann nicht mit Fischschwärmen verwechselt werden. Wenn dieses allerdings zu flach eingestellt ist, dann kann man sich ziemlich schnell täuschen lassen, da man denkt es sind Fische. Übrigens ist die Sprungschicht auch auf schlechteren schwarz-weiß Echoloten erkennbar.

 

In der Sprungschicht gibt es einen starken Temperatur- und Sauerstoffgradienten. Taucher berichteten mir das sie sehr milchig aussieht. Genau das ist das Versteck der Räuber die zumeist knapp in oder unter der Sprungschicht im Freiwasser stehen.  Die Wassermassen sind stark voneinander abgetrennt und vermischen sich nicht. Während über der Sprungschicht durch Wind Sauerstoff erzeugt wird, wird im darunterliegenden Wasser durch Fäulnisprozesse Sauerstoff gezehrt. Circa ab September treibt es dann durch Sauerstoffmangel die Fische in den großen Seen nach oben. Das hängt aber auch von der aktuellen "Hitze" im aktuellen Jahr ab.

 

 

Übrigens kommen meine Seekarten ziemlich genau hin......

Kommentar schreiben

Kommentare: 0